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Allignment der CGEM II

Allignment der CGEM II Was war das letzte Mal los? Etwas Anlaufschwierigkeiten hat es gegeben, aber danach lief die Montierung doch gut. Und die Eindrücke stimmten zuversichtlich, dass es einfach und Problemlos geht. So einfach und problemlos war es dann aber doch nicht, wie ich nun feststellen musste. Polausrichtung der Montierung Das Aufbauen von Montierung und Teleskop ging wie gewohnt schnell und Problemlos. Die Ausrichtung nach Norden war allerdings nicht ganz so einfach. An diesem neuen Platz versperrte ein Baum den Blick in die richtige Richtung. Und inzwischen weiß ich, dass die Höheneinstellung der Stundenachse viel zu groß war. Statt 53° war die Einstellung eher bei 65°. Nun gut. Das weiß ich jetzt. Der Reihe nach. Ich hatte, wie das letzte Mal auch, die Allign Funktion der Montierung verwendet um auszurichten. Vega und Deneb sind es geworden. Ein weiterer Korrekturstern und Goto funktionierte. Allerdings nicht so richtig gut. Hatte ich die falschen Sterne erwischt? Wa...

First Light (nochmal)

First Light (nochmal) Den Sommer über sind die Nächte so kurz, da lohnt das Fahren kaum. Durch Mietauto und 100km ist so eine Beobachtungsnacht schon immer aufwändig. Als es dann endlich wieder dunkel wurde, kam die nächste Ausrede. Dienstreisen in größerer Menge. Hindert halt auch am Beobachten. Nun endlich wieder. Gestern war es wieder soweit. Raus um dem neuen Teleskop endlich ein First Light zu geben. Vixen R200SS Da ich mich ausführlich mit dem neuen Teleskop beschäftigen wollte, habe ich erstmal das Alte einfach zum Laufen gebracht. Aufbauen, Polausrichtung, mit Hilfe der Bahtinov Maske an einem hellen Stern die Kamera fokussiert und dann auf ein Objekt gerichtet. Es ist der kleine Hantelnebel (M76) geworden. M76 - kleiner Hantelnebel Im Nachhinein war das falsch. Das Objekt ist viel zu klein für die nur 800mm Brennweite des Newton. Aber ich wollte einen Nebel haben, da das Foto mit der Canon EOS50D nach dem Astroumbau gemacht wurde. Demnächst ist einfach mehr Vorbere...

Neue Optik

Neue Optik Im Sommer ist Zeit für Technik, für Aufräumen und Vorbereiten. Die Nächte sind ja leider nicht so richtig dunkel und vor allem nicht lang. Allerdings kann man das auch übertreiben. Bei mir ist es eine neue Optik geworden. Ergänzend zu meinem bisherigen Newton (200mm Öffnung, f/4) gibt es nun noch ein zweites Teleskop. Das Celestron C11 Die neue Optik ist ein Celestron C11 geworden. Mit einer Öffnung von 280mm ist es doch schon ein Stück größer geworden. Das Entscheidende ist allerdings die Brennweite. Diese ist mit 2800 deutlich größer als bisher. Damit erfüllt das Teleskop eine völlig andere Aufgabe. Großflächige Objekte wie Nebel sind nur schwer mit dieser Optik abzubilden. Bei kleinen Objekten wie planetarischen Nebeln oder den Planeten des Sonnensystems kommt die Brennweite voll zum Tragen. Es ist allerdings auch anzumerken, dass die Öffnung nicht in gleichem Maße gewachsen ist. Das Öffnungsverhältnis (die Brennweite) ist damit deutlich schlechter geworden. Bei fl...

Lange oder oft belichten

Lange oder oft belichten Eine Frage stellt sich wahrscheinlich jeder Anfänger. Ist es besser viele Bilder zu machen, die nur eine kurze oder ist es besser wenige Bilder zu machen, die eine lange Belichtungszeit haben? Natürlich gibt es viele, offensichtliche Punkte, die für die eine oder die andere Seite sprechen. Auf jeden Fall spricht aber nichts gegen den Versuch. Das Offensichtliche Zum Ausleserauschen und zum thermischen Rauschen habe ich schon etwas geschrieben. Genauso zu seltenen und schwachen Signalen. Zwei kräftige Argumente, die für eine lange Belichtungszeit sprechen. Es gibt aber genauso offensichtliche Punkte, die für eine kurze Besichtigungszeit sprechen. Kurz zusammengefasst: Lieber ein Bild von 60 löschen als ein Bild von 6. Flugzeuge, Sateliten aber auch Sternschnuppen oder zum Beispiel ein Auto, das am Beobachtungsplatz vorbeifährt hinterlassen Spuren auf den Bildern. In der Regel sind diese Spuren unerwünscht. Diese hübschen, gestrichelten Linien, wenn die La...

Irisnebel (NGC7023)

Irisnebel (NGC7023) Ein gutes Objekt für den versprochenen Belichtungstest muss hoch genug im Norden stehen um die Schwierigkeiten mit der Nachführung zu minimieren. Außerdem muss es hell genug sein, um auch auf kurz belichteten Aufnahmen zu erscheinen. Dann muss es (offensichtlich) hoch über dem Horizont stehen und am besten auch noch interessant sein. Der Irisnebel (NGC7023) ist es geworden. Das Ergebnis All die Bilder des Abends habe ich zu einem Ergebnis zusammengesetzt. Hier ist es. Irisnebel; NGC7023; 30min; 800mm: Es steht natürlich noch auf der Liste, etwas zur Nachbearbeitung zu schreiben und natürlich auch, noch etwas zu der geplanten Belichtungsserie. Das folgt noch. Erstmal einfach das Bild, so wie ich es aufgenommen und nachbearbeitet habe. Astrobin Inzwischen habe ich auch einen Account auf der Seite von Astrobin.com . Da steht das Foto natürlich auch. Interessant an der Seite ist, dass zu vielen Bildern (wenn es eingetragen wurde) die Aufnahmedaten und die ...

Bahtinov Maske

Die Bahtinov Maske Wer hätte das gedacht. Da bastel ich ne Stunde einfach mal so etwas zusammen und es hat einen so großen Effekt? Das muss ich doch gleich wieder tun. Und noch mal in Ordentlich. Ein Lob auf die Bahtinov Maske. Das Problem Eine der großen Schwierigkeiten sowohl bei der Astrofotografie als auch beim visuellen Beobachten ist das Scharfstellen. Vieles an Hilfsmitteln sammelst sich da so mit der Zeit an. Technische Hilfsmittel wie genauere Fokusauszüge, die eine feiere Einstellung ermöglichen oder bei der Kamera das Livebild mit einer Vergrößerungsfunktion. Allerdings auch Tipps und Tricks, wie zum Beispiel das Fokussieren an einem hellen Stern, da dann Beugungsscheiben leichter zu erkennen sind oder der genaue Blick auf die erkennbare Grenzgröße. Es bleibt aber dabei: So richtig gut wird es nicht immer. Die Lösung Eine Bahtinov Maske vor der Öffnung soll das Beugungsscheibchen vor allem sehr nah am Fokus so "umgestalten", dass ein Fokussieren sehr leic...

Objektivtest und ISO

Objektivtest und ISO Mal wieder ein schöner Tag. So oft kommt das hier offensichtlich nicht vor. Ist aber auch nicht so schlimm. Dann ist Zeit genug, dass ich mich ausführlich mit den Ergebnissen des letzten Ausflugs und Möglichkeiten auf dem nächsten Ausflug befasse. Dieses Mal sollte also das 120-300mm Objektiv und der Einfluss von ISO auf die Ergebnisse getestet werden. Der Ort Zuerst aber wieder ein paar Worte zum Ort. Noch während des Aufbauens hat ein Auto gehalten. Dirk war einfach interessiert und hat sich alles ausführlich mal angesehen. Leider war noch nicht aufgebaut und es war auch noch nicht so richtig dunkel, dass ich nicht viel zeigen konnte. In der Nacht kam dann noch Andreas vorbei. Er wohnt in dem Haus in Sichtweite und wir haben etwas über Sternbilder und dunklen Himmel gesprochen. Das war nett. Besonders ist uns der Bienenkorbhaufen (M44) im Krebs aufgefallen ein wirklich lohnenswertes Objekt für den Feldstecher. Der Zusammenhang der Sterne wird zwar nicht so ...